Grundsatzfrage -Buggy oder nicht Buggy

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BurningTacco
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Grundsatzfrage -Buggy oder nicht Buggy

Beitrag von BurningTacco » 13. Dez 2016 11:16

Liebe Community,

erstmal hallo an alle,
ich würde sehr gerne auf euren Erfahrungsschatz als Buggybesitzer zurückgreifen, bei der Frage ob eine Anschaffung für mich Sinnvoll wäre oder nicht.
Um es möglichst einfach zu machen mir eine Antwort zu geben versuche ich meine Situation in Stichpunkten zu beschreiben:

-Maschinenbaustudent (mag Schrauben und Motoren)
-habe schönes seltenes schnelles Auto und einen Roller
-Auto ist mir auf dauer zu teuer weil kein Gehalt als Student => Auto weg, Roller weg, Buggy als "besserer Roller" inkl mehr Spaß
-Budget liegt bei 2000 (meine Preisvorstellung kommt von einem Buggy der noch voll funktionstüchtig war und für 1500 Angeboten wurde, ein Kinroad)
-ich habe Zeit zu Basteln aber nicht regelmäßig jede Woche => ich bastel gerne dran rum aber wäre schon wünschenswert , wenn man sich auf die grundsätzliche Fahrtauglichkeit weitestgehend verlassen kann
-ich würde damit ab und zu Strecken von 20-100 Km fahren wollen (im Sommer)
-Wohne in der Münchner Innenstadt aber habe ein Parkhaus zur Verfügung


was ich gerne wüsste wäre:

-sind meine Voraussetzungen realistisch erfüllbar?
-wenn ja; welche Marke wäre zu empfehlen?
-welche Unterhaltskosten sind üblich?

vielen Dank im vorraus und ich hoffe das Richtige Forum erwischt zu haben ;)

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Re: Grundsatzfrage -Buggy oder nicht Buggy

Beitrag von Buggyrunner1 » 13. Dez 2016 12:04

Moin ,

tja Buggy's können Süchtig machen und verleiten Neulinge gerne zu Schnell Schüßen .

Du gehst wenigstens den Richtigen Weg und fragst vor dem Kauf.

Welcher Buggy ???
vom 250ziger Kinroad würde ich die Finger lassen !!!!

Wenn Du einen gebrauchten Buggy suchst ,
sollte der schon einmal Durchgeschraubt sein.

Ich empfehle Dir den Buggy vom Totto - da weißt Du was Du kaufst.
Zu den Kosten kann Dir Totto auch was Sagen.

Der Preis den er Aufruft ist mehr wie Fair .
Ich rate Dir die 500 € mehr auszugeben und einen zuverlässigen Buggy zu Kaufen.

marktplatz-f26/verkaufe-bcb300-1-einer- ... 20215.html

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Re: Grundsatzfrage -Buggy oder nicht Buggy

Beitrag von Pit » 13. Dez 2016 12:34

Kinroad 250 ist Sondermüll :!:
Ein Buggy als PKW/Motorroller ersatz kann ich eigentlich nicht empfehlen.
Irgendwann-Irgendwo-Irgendwie ist an den Buggy's immer mal was dran und dann genau zu einem Zeitpunkt wo man(n) es garnicht brauchen kann.
Ein Buggy ist für mich ein "Funfahrzeug" was man mal bei schönem Wetter rausholen kann.

Wenn es denn ein Buggy sein soll, dann ist Toto's BCB das absolut beste Fahrzeug was im Moment angeboten wird :!:
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Re: Grundsatzfrage -Buggy oder nicht Buggy

Beitrag von bartho » 13. Dez 2016 18:32

Einen Buggy kauft man sich erst mal als Hobby- nicht als Auto Ersatz, und schon gar nicht um Geld zu sparen. Wenn er dann nach vielen Schrauberstunden, noch mehr grauen Haaren und etlichen versenkten Euronen Standfest und durchoptimiert ist, taugt er auch was als Alltagsfahrzeug- aber erst dann.
Reden ist silber- Schrauben ist gold

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Re: Grundsatzfrage -Buggy oder nicht Buggy

Beitrag von BurningTacco » 14. Dez 2016 18:46

Vielen Dank für eure ehrlichen und zahlreichen Antworten !
Ich werde das Thema Buggy wohl sowieso nie aus dem Kopf bekommen , aber ihr habt vermutlich Recht, wenn ihr meint es wäre nicht das beste ihn als "Erstwagen" zu haben.
Ich werde mir eure Empfehlung mal genauer anschauen und die nächsten Jahre die Augen nach einem Schnäppchen offen halten :)


Nachtrag: Der BCB ist genau das was ich mir unter Buggy vorstelle! Danke für den Tipp

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Re: Grundsatzfrage -Buggy oder nicht Buggy

Beitrag von Knoffel » 15. Dez 2016 13:17

Totto´s Buggy wird aber nicht mehr "die nächsten Jahre" zur Verfügung stehen. :lehrer:

Und wirkliche "Schnäppchen" sind in dieser Branche eher die absolute Ausnahme. Und da zähle ich Totto´s Buggy ganz eindeutig dazu.

Man kann einen "gut durchgeschraubten" Buggy durchaus auch als Alltagsfahrzeug verwenden. Doch eine (Notfall) Alternative sollte man sich immer offen halten.

Der Unterhalt rein Versicherungs und Steuer technisch ist bei einem 250/300 Buggy auch für einen Studenten erschwinglich. Je nach persönlichem Schadensfreiheitsrabat zwischen 60 und 200€ im Jahr Versicherung. Steuer liegt ist so bei 40€? Genau müsste ich nachschauen.

Richtig Spaß macht Buggy Fahren natürlich, wenn es trocken ist. Allerdings bin ich mit meinem auch schon im Trocken Tauchanzug gefahren. :afraid:

Also überleg es Dir. In der Stadt mit nem kleinen Motorroller und nem Buggy sollte gehen. Solang Du beides in der Tiefgarage unter bekommst. Zur Not soll es ja in München noch eine U-Bahn geben? :?: :pfeif:

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