Lenkeinschlag nach Lenktrapezänderung

Saiting ST 650 - ST 800
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Lenkeinschlag nach Lenktrapezänderung

Beitragvon Nockenwelle » 5. Mär 2010 11:00

Hallo,

nachdem meine Lenkung jetzt leichtgängig und absolut spielfrei ist und sogar leichte Rückstellkräfte vorhanden sind, denke ich auch über die Lenktrapezänderung nach.

Wenn ich die Lenkung voll einschlage, liegt die Reifenhinterkante am Rahmen an, beim Fahren auch die Vorderkante.

Meine Frage bzw. Bedenken:
Wenn nach dem Umbau das kurveninnere Rad stärker einschlägt bleibt weniger Platz für den Lenkeinschlag, bzw der Wendekreis wird noch größer?

Gruß
Nockenwelle

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Re: Lenkeinschlag nach Lenktrapezänderung

Beitragvon Hermann » 5. Mär 2010 22:22

Nockenwelle hat geschrieben:...Meine Frage bzw. Bedenken:
Wenn nach dem Umbau das kurveninnere Rad stärker einschlägt bleibt weniger Platz für den Lenkeinschlag, bzw der Wendekreis wird noch größer?...


Hi Nockenwelle, das kannst Du einfach mit einer Zeichnung vorher testen wie groß der Radius wird, vorausgesetzt das Lenktrapez arbeitet richtig. Man darf beim Saiting Lenktrapez nicht vergessen das über das äußere Rad (extrem) geschoben wird, was bei einem richtigen Lenktrapez nicht passiert.
Schneller laufen hilft nicht wenn man in die falsche Richtung läuft.

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Re: Lenkeinschlag nach Lenktrapezänderung

Beitragvon Nockenwelle » 5. Mär 2010 23:10

Hallo Hermann,
im jetzigen Zustand schiebt er mächtig über das kurvenäussere Rad.
Die Lenkrückstellkräfte wirken entgegengesetzt, er will von selber einschlagen, man muss gegenhalten.Wenn nach dem Umbau, nicht mehr über das kurvenäussere Rad geschoben wird und sich der Wendekreis nicht wesentlich vergrößert, werde ich mich an das nächste Projekt machen.

Gruß
Nockenwelle

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Re: Lenkeinschlag nach Lenktrapezänderung

Beitragvon bartho » 6. Mär 2010 12:24

Nockenwelle hat geschrieben:..... werde ich mich an das nächste Projekt machen.

Gruß
Nockenwelle



Und das wäre?
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Re: Lenkeinschlag nach Lenktrapezänderung

Beitragvon Sharps » 6. Mär 2010 16:25

Hallo Nockenwelle

Wie hast du deine Leckung abgeändert?
Der Wendekreis ist bei meinem Buggy genau so groß wie vor der Abänderung der Unterschied besteht nur darin das der kurvenäussere Reifen nicht mehr über die Achse schiebt!
Bei mir streift auch keine Reifenkante am Rahmen des Buggys!
Bin aber trotzdem zur Zeit auf der Suche nach einem anderen Lenkgetriebe da das vom Saiting viel zu direkt ist und schon bei halber Lenkradumdrehung den Vollanschlag erreicht hat!
Hier noch zwei Bilder vom Umbau!Die mittere Schraube bei Bild 1 von der ursprünglichen Befestigung des Spurstangenkopfes wurde zur Sicherheit noch tiefer verlegt!
Bild
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Gruß Klaus
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Re: Lenkeinschlag nach Lenktrapezänderung

Beitragvon Buggyrunner1 » 7. Mär 2010 09:42

Moin ,

mal eine Frage zu dem letzten Bild :

Bild

Vieleicht liegt es an meinen alten Augen - oder ist da wirklich ein extremer Unterschied . Mir kommt die Stellung des rechten D♪mpfers steiler vor.

Bei mir ist quai das gleiche Ergebniss - der Buggy schiebt nicht mehr so über den Vorderreifen ----- aber das Rad schlägt nicht am Rahmen an.

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Re: Lenkeinschlag nach Lenktrapezänderung

Beitragvon Nockenwelle » 7. Mär 2010 12:04

Hallo Klaus,
wenn ich mir deine Traggelenke ansehe, kannst du keine Lenkrückstellkräfte haben.

Als ich meinen Buggy bekommen habe, ging die Lenkung sauschwer und wenn man das Lenkrad losließ, bog der von selber ab.

Lenkung gangbar bemacht:
Zahnstange poliert, Klemmstück aus Plastik durch ein teflonbeschichtetes aus Metall ersetzt, Schmiernippel in Führungshülse montiert
Lenkungsspiel:
Axialgelenke durch welche vom Fiat ersetzt, Lenkungswelle ausgetauscht, Spurstangen angefertigt, Lager nachgearbeitet.
Lenkrückstellkräfte:
Kein Nachlauf da Traggelenke vertauscht. Versuch mit Traggelenken vom Quattro.
Originalgelenke verändert wieder eingebaut.

Lenkung ist leichtgängig, spielfrei und hat leichte Lenkrückstellkräfte. Freihändiges fahren ist möglich.

Als nächstes möchte ich das schieben über die Vorderträder eliminieren.
Habe aber das Problem, dass die Spurstangen an den Alufelgen anliegen würden.
Zum anderen schwebt mir ein Adapter vor, der über den Lenkhebel gestülpt und mit einer Schraube durch den Konus verschraubt wird. Die " Flacheisen " Lösung ist sofort als Änderung erkennbar. Das möchte ich wenn möglich vermeiden.

Gruß
Nockenwelle

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Re: Lenkeinschlag nach Lenktrapezänderung

Beitragvon Sharps » 7. Mär 2010 12:23

Hallo Klaus

habe gerade deinen Beitrag gelesen und bin gleich vor Schreck :afraid: in meinen Stadel zum Buggy gelaufen und habe den Abstand vermessen!Der Abstand vom Rahmen zum Dämpfer beträgt beidseitig etwas unter 11 cm und bleibt bei eingeschlagenen Zustand ungefähr gleich,mit dem Metermaß konnte ich das allesdings nicht auf dem Millimeter messen!
Auf dem Bild täuscht das vielleicht einwenig den wenn man den Überrollkäfig ansieht habe ich wohl nicht ganz die Mitte beim fotografieren getroffen! :lehrer:

Grüße aus dem Schneewald
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Re: Lenkeinschlag nach Lenktrapezänderung

Beitragvon Buggyrunner1 » 7. Mär 2010 12:33

:thumbup:

Ich sag ja alter Mann :lach: Auf Bildern kommt das immer ein wenig verzerrt rüber . Die sollten aber nicht am Rahmen anliegen bzw. schleifen .

Der Buggy ist das ein neuerer ? Die neuen haben ja Querstreben vom Rahmen zur Schwinge verbaut . Die sollten eigentlich etwas ruhiger stabiler liegen.

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Ps: Wir Probieren im Augenblich mit viel Hin und her KOMPLETTE FIAT LENKUNG aus
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Re: Lenkeinschlag nach Lenktrapezänderung

Beitragvon Sharps » 7. Mär 2010 12:52

Hallo

die Reifen schleifen bei mir auch nicht am Rahmen,die kommen nicht einmal in die Nähe des Rahmens!
Meiner ist Bj.2007 und hat auch noch keine Querstreben die ich aber vielleicht nachrüsten werde wenn sie was bringen!
Ach fast hätte ich es vergessen habe die zwei Kunststoffbuchsen der Lenkradaufnahme durch selbstgedrehte erneuert da die alten viel zu viel Spiel hatten!
Bild
Vorher hat das Lenkrad ja nur noch so rumgeiert! :lach:
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Re: Lenkeinschlag nach Lenktrapezänderung

Beitragvon Nockenwelle » 7. Mär 2010 15:03

Hallo,
hab die Querstrebe drin,.
Würde sagen wenn die Lager des Dreiecklenkers spielfrei sind bringt es gar nichts.

Nochmal zum Schleifen der Reifen beim einschlagen.
Habe den Sturz von voll negativ bis annähernd neutral ausprobiert, ist in beiden Fällen so.

Habt ihr Abstandsringe auf der Zahnstange die den Lenkeinschlag begrenzt?
Wenn ich voll einschlage geht die untere Lenkradspeiche links bis 10 bis 11 Uhr und rechts 13 bis 14 Uhr. Habe die Zahnstange bein Zusammenbau exakt auf Mittelstellung gebracht . Kann es evtl. mit den Alufelgen zu tun haben?

Gruß
Nockenwelle


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