ich erlaube mir mal einen kleinen bericht ueber GFK verarbeitung hier zu schreiben .
GFK findet seine hauptanwendung ich schiffsbereich - bei fahrzeugen meistens im reparaturbereich .
ich habe bei meinem fahrzeug viel mit GFK gemacht . es ist zwar eine arbeit die SEHR gewoehnungsbeduerftig ist und auch mit viel arbeit verbunden , aber nach recht kurzer zeit macht es dann auch spass.
eigentlich wollte ich das erst schreiben wenn der buggy komplett fertig ist aber vieleicht findet der ein oder andere gefallen an dem bericht und will seinen buggy auch mit GFK veraendern.
Saiting 650er vorher orginal front SAiting 650er nachher DAS IST NOCH NICHT FERTIG SO - MUSS ALLES NOCH LACKIERT WERDEN
ich habe das auch nur gemacht weil ich auf einem schrottplatz einen LKW DACHSPOILER gesehen habe . ich
ich nicht foul den buggy vorne abgeruestet und alles genau vermessen
nach etwa 2 stunden hatte ich dann das teil soweit das es muehelos auf das vorderteil vom saiting gepast hat.
so und nun
so hatte ich schonmal gute 70% der vorderfront zu , aber was machen mit dem rest
in allem besten italinisch dem guten mann erklaert was ich will : ey ich brauchen GFK und diese kleber da .
zuhause angekommen ATTACKE - die GFK matte fuer den vorderen bereich angepast - den 2 komponenetenkleber angeruehrt und gib ihm . ( ganz wichtig UNBEDINGT !! auf das richtige mischungsverhaeltniss achten )
Kurzerklaerung : ( nur mal so als tipp)
1: Baumarkt ( Holzplatte besorgen * Rueckwaende von Moebel sind gut zu verarbeiten)
die laminierte seite (farbige seite zum innenraum hin )
2: am buggy die dem entsprechenden masse abnehmen ( ruhig etwas groesser lassen -abschneiden geht immer)
3: die masse auf die platte uebertragen (im erstenschritt nur mit bleitift)
4: die so entstandene grundzeichnung (linien )
mit einem Teppichbodenmesser nachziehen ) Begruendung die moebelrueckweande bzw. platte laest sich nach EINRITZEN mit dem TEPPICHBODENMESSER sehr gut abknicken ohne das die ganze schnittkante auseinander geht.
5: die so entstandene grundform am buggy immer wieder anpassen bis es ok ist fuer dich.
6:befestigung * hier kann man mit Rohrschellen u. poppnietenzange arbeiten ) bitte NIEMALS den HAUPTRAHMEN - CHASSI anbohren
7: wenn die unterkonstruktion entsprechen GUT befestigt wurde kann es fast losgehen mit dem gfk auftragen . WICHTIG den buggy innenreaum wo laminiert wird UNBEDINGT ein alltes tuch drunterlegen . die laminiererei ist auch ein bischen sauerei.
8: den 2 komponentenkleber mit einem pinsel auf die vorbereitete form auftragen /nicht zu geizig aber auch nicht zu uebertrieben
9: die zugeschnittene GFK matte auf den kleber legen . (achso noch vieleicht kurz zu erwaehnen den zuschnitt habe ich mit einer schere gemacht.man kann das gfk material zwar auch rupfen ist aber bei der eigentlichen verarbeitung scheis :curse: :curse:
10: NIEMALS NIEMALS versuchen den kleber oder das Vlies mit dem pinsel zu VERSTREICHEN !!!!!!!!!!!!!!!
11: wenn das GFK auf die kleberschicht gelegt wurde tupft man mit dem pinsel das vlies in den kleber .dabei dick (da bekommt man schnell ein gespuer fuer) immer wieder kleber auf die oberschicht bringen .
12: das du ueberall die richtige menge kleber hinbekommen hast siehst du daran das das vlies ueberall abdunkelt.
13 : je sauberer du diese vorarbeit gemacht hast desto weniger must du dich spaeter quellen beim schleifen .
14: nun hast du zeit fuer
15: nach aushaertung mit schmiergelpapier (schwingschleifer ) die sichtbaren unebendheiten abschleifen .
16 : wenn du alles gut abgeschliffen hast kannst du anfangen mit dem auftragen der spachtelmasse ( KFZ zubehoer laeden haben das)
17: nur als guten Tipp arbeite SAUBER SAUBER . alles schoen gleichmaessig auftragen .spiel nicht mit dem gedanken der schwingschleifer wird es richten .
18 : die resterklaerung schenke ich mir -in dem teil geht es dann nur noch um das lackieren .
Buggyrunner1
nachfolgend mal zwei kontaktadressen :
http://www.gentner-nautic.de/web/index. ... erial.html
http://www.ds-modellbauwerkstoffe.de/index.html
erklaerung zum GFK
Textilglasmatte 150 g/m²
Textilglasmatte 225 g/m²
Technische Daten:
Gewicht : 150 g/m²
Art der Glasfaser: E-Glas
Faserlänge: ca. 5 cm
Art der Schlichte: Silane
Geeignet für : Epoxid-, Polyester und Vinylesterharze
Breite: 125 cm
Einsatzbereiche:
Fahrzeugbau, Modellbau, Bootsbau, Behälterbau, Gartenteiche und Schwimmbecken
Technische Daten:
Gewicht : 225 g/m²
Art der Glasfaser: E-Glas
Faserlänge: ca. 5 cm
Art der Schlichte: Silane
Geeignet für : Epoxid-, Polyester und Vinylesterharze
Breite: 125 cm
Einsatzbereiche:
Fahrzeugbau, Modellbau, Bootsbau, Behälterbau, Gartenteiche und Schwimmbecken

